Pressemitteilung
Mehrheit im Bundesrat für Abschaffung der Trinkgeldersteuer
Gastfreundlichkeit lohnt sich wieder
Zufrieden äußerte sich der Vorsitzende des Regionalen Fremdenverkehrsverbands Vorpommern e.V., Staatssekretär Tilo Braune, über das Abstimmungsergebnis im Deutschen Bundesrat vom Freitag, den 21. Juni 2002. Zur Abstimmung stand das Gesetz zur Steuerfreistellung von Trinkgeldern. Nach diesem Gesetz werden Trinkgelder, zum Beispiel aus dem gastronomischen Bereich, nicht mehr besteuert. Das Gesetz gilt rückwirkend zum 1. Januar 2002. Bisher mussten Trinkgelder, die jährlich 1.224 Euro überschritten, versteuert werden. Der Deutsche Bundestag hatte das Gesetz bereits am 14. Juni einstimmig passieren lassen. Für Braune, der auch Vizepräsident des Deutschen Tourismusverbands ist, ist die Entscheidung ein gutes Signal für die Tourismusbranche. Viele Berufe im Tourismusgewerbe würden so aufgewertet. Wer für seine Freundlichkeit und guten Service ein gutes Trinkgeld bekäme, würde nicht mehr durch die Steuer dafür bestraft. "Arbeit auch in diesen Bereichen soll sich lohnen. Die zusätzliche Motivation durch ein angemessenes und nunmehr unversteuertes Trinkgeld wird zur Qualitätsverbesserung der Dienstleistungen beitragen, da persönliches Engagement und damit Zufriedenheit von Kunden und Gästen unseres Landes sich auch für den jeweiligen Arbeitnehmer auszahlen kann," so Braune. Braune erhofft sich von dem neuen Gesetz, dass die Beschäftigung erleichtert wird und noch mehr Menschen im Tourismus eine Stelle finden.
Anja Valentien: 21.06.2002
Regionaler Fremdenverkehrsverband Vorpommern e.V.
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