Tutow, der kleine Ort im vorpommerschen Nord-Osten Deutschlands, früher bekannt für seinen Senf, ist seit 2004 Standort für ein ungewöhnliches Museum. Ein Sammelsurium aus Alltagsgegenständen lässt Sie in die Welt des ehemaligen Arbeiter- und Bauernstaats eintauchen. „Fühlen Sie sich ganz wie zuhause“ heißt Sie der Mann in NVA-Uniform im DDR-Museum willkommen. Im Hintergrund dudelt sozialistisches Liedgut. An Decken, Wänden und jedem freien Plätzchen hängt, steht, klebt und baumelt es. Zwischen Pionier-Halstüchern, Parteiparolen und Portraits der Genossen findet sich jede Menge Krimskrams: Konservendosen, Telefone, Reisewecker und Bademoden der Deutschen Demokratischen Republik. Im Museumsshop gibt es zudem originelle Kleinigkeiten als Souvenirs und Mitbringsel.
Kulinarisch lebt die DDR stilecht in der Museumsgaststätte mit Soljanka, Waldmeisterbrause und Pommerschen Bratheringen weiter. Die unübersehbare Aufforderung „Bitte warten, Sie werden plaziert„ dürfen Sie aber getrost ignorieren. Auch das Personal sieht in den original Uniformen zwar aus wie von gestern, ist aber zuvorkommend und der Service von heute.
Wenn Sie außerhalb des original ostigen Flachbaus das Fahrgefühl der DDR selbst erleben möchten, laden Wartburg, Trabant und Kübelwagen ein, eine Runde durch die Straßen Tutows drehen. Kontakt: Fred Spiegel, DDR-Museum-Tutow, Pommernring 22, D-17129 Tutow, Mobiltelefon: 0171 960 28 34, Telefon und Fax : ++49-(0)39999 70557,E-mail: sfredspiegel@aol.com, Internet: www.ddr-museum-tutow-mv.de