Die Gemeinde Ducherow
(Ducherow, Heidberg, Busow)
Ducherow
Liest man die Inschrift der ältesten Glocke in der Kirche
in Ducherow, so erfährt man, dass diese Kirche 1472 errichtet wurde.
In der Mitte des 18. Jahrhunderts erfuhr der Findlingsbau einen kompletten
Umbau, dem wir den barocken Turm zu verdanken haben. Schön anzuhören
und einzigartig in Vorpommern ist das darin befindliche mechanische Glockenspiel.
Unbedingt sehenswert ist auch das Motorradmuseum mit seiner, auf 100 m²
befindlichen, Ausstellung exotischer und alter Zweiräder. Ca. 70 klein-
und mittelständische Unternehmen haben sich inzwischen in Ducherow
angesiedelt und bilden so ein kleines Industrie- und Gewerbezentrum. Herausragend
ist außerdem das evangelische Diakoniewerk Bethanien. Dort werden
vornehmlich alte und behinderte Menschen betreut. Gastromische Betriebe
und Hotels, Pensionen und Ferienhäuser sorgen für das leibliche
Wohl und einen angenehmen Aufenthalt der Urlauber und Gäste
Heidberg
Hohe Schornsteine stillgelegter Ziegeleien prägen markant
das Bild des Ortsteils Heidberg. Wenn Sie auf einer ausgedehnten Wanderung
in die Ueckermünder Heide, durch die waldreiche Landschaft um Heidemühl,
vorbei an den Forsthäusern Heidemühl und Brandshof, hungrig geworden
sind, bietet sich die Waldgaststätte in Heidemühl zu einer appetitlichen
Pause an.
Busow
Angenehm spazieren gehen lässt es sich im ehemaligen
Gutspark derer von Schwerin in Busow, denen der Ort seit 1475 bis zur Bodenreform
gehörte. Erstmalige Erwähnung fand Busow bereits 1288.
Die Gemeinde Bugewitz
(Bugewitz, Bugewitz Gut, Kalkstein, Rosenhagen, Kamp)
Bugewitz
Während im 14. Jahrhundert hier noch der Raubritter
Bernhard von Nikerken herrschte, ist Bugewitz heute ein stilles Dörfchen
mit rund 175 Einwohnern. Die besondere Ruhe und Idylle bieten Zuflucht
vor der Hektik unserer Zeit. Angler treffen sich gern am sauberen Mühlgraben,
der am Ort vorüberfließt.
Kalkstein
Vergleichsweise jung ist das Dorf Kalkstein. Es wurde 1749
angelegt und nach einem der Soldatenlieblinge des Königs, des General-Feldmarschalls
von Kalckstein benannt. Seit 1931 befindet sich hier ein idyllisch am Waldrand
gelegenes Seniorenheim.
Kamp
Urwüchsige Natur direkt am Wasser mit Blick auf die
Insel Usedom findet man in Kamp. Aus dem einstmals kleinen Fischer- und
Seglerhafen ist 1999 ein gut ausgebauter Wasserwanderrastplatz geworden.
Die Ruine der von 1874 - 1876 erbauten, großen Eisenbahnbrücke
steht mitten im Peenestrom und ragt wie ein Denkmal von weithin sichtbar
aus dem Wasser. Damals noch eingleisig, aber bereits für den zweigleisigen
Verkehr konzipiert, wurde das Kernstück der Brücke in den 30er
Jahren durch eine Hubbrücke ersetzt. Ende April 1945 wurde die Brücke
zerstört. Seitdem ist diese Bahnverbindung zur Insel Usedom unterbrochen.
Fahrradfahrer und Wanderer können dort mit der Fähre nach Karnin
übersetzen. Auch die Möglichkeit, einen Imbiss zu nehmen, ist
gegeben. Anklamer Stadtbruch Natur pur verheißt das Naturschutzgebiet
Anklamer Stadtbruch. Wanderfalken, Kraniche, Waldschnepfen und Blaukehlchen
haben hier ihren Lebensraum zwischen seltenen Pflanzen wie Lungenenzian,
Königsfarn und Glockenheide. Der Anklamer Stadtbruch ist gleichermaßen
als Schmetterlingsschutzgebiet bekannt. Das große Wiesen- und Torfmoorgebiet
um Rosenhagen gilt als Rastplatz für Zugvögel.
Die Gemeinde Bargischow
(Bargischow, Gnevenzin, Woserow, Anklamer Fähre )
Bargischow
Die 500 Jahre alte "Franzosenlinde" hat einen Umfang von
7,28m. Eine Sage erzählt, dass zur Zeit, als Napoleon Pommern besetzt
hatte, französische Soldaten im Inneren des Lindenstamms Bier ausschenkten.
Bei Sanierungsarbeiten wurden in der Spitze des Kirchturms in Bargischow
alte Münzen aus dem 17. und 18. Jahrhundert gefunden.
Anklamer Fähre
Dieser Ort war einst eine Insel namens "Olde Vir" und gehörte
zur Stadt Anklam. 1939 wurde mit dem Bau eines Dammes als Verbindung der
Insel zum Festland begonnen und ein Jahr später von französischen
Kriegsgefangenen fertiggestellt. Anklamer Fäherer ist ein beliebter
Haltepunkt bei Radwanderern und Wasserwanderern, zumal es schöne Schilfdächer
zu bewundern gibt, da Schilfdachdecker hier beheimatet sind.
Die Gemeinde Neu
Kosenow
( Neu Kosenow, Alt Kosenow, Dargibell, Auerose, Kagendorf)
Neu Kosenow
Dem Ursprung nach ist der Ort ein Wendendorf mit der Kirche
als Mittelpunkt. Die Kirche stammt aus dem Mittelalter. Es gibt ein altes
Gutshaus, das früher zum Stadtgut Anklam gehörte, aber auch sehr
schöne neue Gebäude in Neu Kosenow. In einer Gaststätte
kann man einkehren.
Dargibell
Dargibell hat eine Kapelle und ein Rittergutshaus mit dazugehörigem
barocken Speicher. Leider befinden sich die Gebäude in einem schlechten
Zustand und sollen durch Verkauf gerettet werden.
Kagendorf
Die Mutterkirche ist im Angerdorf Kagendorf stets ein Blickfang
gewesen. Vier Großbauern prägten die Dorfgeschichte und setzten
auch in baulicher Hinsicht Schwerpunkte. Das spätmittelalterliche
Dorfbild konnte bewahrt werden und Kagendorf wird gegenwärtig zum
Denkmaldorf entwickelt. Auerose Bereits von weitem ist der Turm des Schlosses
in Auerose zu sehen. Es wurde um 1900 im neogotischen Stil erbaut. Seit
1992 gibt es in Auerose ein gleichnamiges Hotel, das Urlaubern und Dienstreisenden
einen angenehmen Aufenthalt bietet. Die
Die Gemeinde Rossin
(Rossin, Charlottenhof)
Rossin
1235 ließen sich hier deutsche Siedler neben einer
slawischen Siedlung nieder, so entstand Rossin. Vermutlich um 1500 wurde
als rechteckiger, spätgotischer Feldsteinbau die Kirche des Dorfs
erbaut. Seit ca. 150 Jahren gibt es das ehemalige Schloss der Familie Kolbe.
Die Gruften der damals herrschenden Adelsfamilien Kolbe und Köppern
befinden sich im Gutspark Rossins. 1,4 Km südlich der Kirche wurde
ein Großstein- bzw. Hühnengrab freigelegt. Imposant ist der
"Teufelsstein" vor dem Orteingang, direkt am Straßenrand. Um ihn
verschiedene Sagen und Geschichten.
Die Gemeinde Rathebur
(Rathebur, Marienthal)
1271 fand Rathebur zum ersten Mal urkundliche Erwähnung.
1657 wurde das Dorf niedergebrannt. Die im Kern als Findlingsbau im 14.
Jahrhundert erbaute Kirche erlitt dabei großen Schaden. Vermutlich
wurde sie erst 1690 wiederhergestellt. Nach mehrmaliger Veränderung
wurde die Kirche im gotischen Stil zu Ende gebaut. Ein Besuch der Kirche
lohnt sich auch wegen eines Ölgemäldes auf Holz, von H. Eisfeld
gemalt. Das Bild stellt Christus an der Martersäule dar. Im Vordergrund
erkennt der Betrachter neben den Silberlingen des Judas auch die Werkzeuge
der Kreuzigung: Hammer, Zange und ausgestreute Nägel. Folterwerkzeuge
und ein Gerippe sind im Hintergrund zu sehen. Gegenüber dem Pfarrhaus
steht eine alte, unter Naturschutz gestellte Linde mit einem Umfang von
6m. In einer Gaststätte am Ortseingang kann man preiswert und gut
essen.
Die Gemeinde Neuendorf
A
(Neuendorf A, Kurtshagen)
Idyllisch am Rand der Ueckermünder Heide, über
die B109 gut zu erreichen, ist der sehr reizvolle Ort Neuedorf gelegen.
Eine Rechteckige Backsteinkirche mit eingezogenem, quadratischen Westturm
bildet den Mittelpunkt des Dorfs. Obwohl die Kirche 1892 fertiggestellt
wurde, stammt die Glocke schon aus dem Jahre 1743. Ein besonderer Anziehungspunkt
ist der geschützte Park. Der ca. 300 Jahre alte, ehemalige Gutspark
hat eine Fläche von 3,49 ha. Seltene Pflanzen und Gehölze wachsen
dort. Eine gepflegte Parkgaststätte lädt zu einem Besuch ein.
Kurtshagen Ehemals mit C geschrieben ist das Dorf nach seinem früheren
Besitzer, dem Generalfeldmarschall Curd Christoph von Schwerin (1684 -
1757), benannt. Es entstand auf der Feldmark von Neuendorf A.
Die Gemeinde Wietstock
(Wietstock, Charlottenhorst)
Wietstock
Als altes Schwerinsches Lehn, fand Wietstock 1224 zum ersten
Mal urkundliche Erwähnung. 1450 wurde aus Findlingen die Kirche Sankt
Magdalena gebaut. Das ehemalige Gutshaus des Dorfes wird inzwischen als
Gemeindeamt und Kindertagesstätte genutzt. Charlottenhorst Nur 2 Km
von Wietstock entfernt, sind der Lübkower Badesee und der angrenzende
Wald mit seiner Tier- und Pflanzenwelt, ein schönes Ziel für
den, der sich in urwüchsiger Natur erholen möchte.
Die Gemeinde Löwitz
(Löwitz, Sophienhof, Schmuggerow)
Löwitz
Curd Christoph von Schwerin wurde in Löwitz geboren.
Als einer der ältesten Schwerinschen Familienbesitztümer fand
der Ort schon 1494 Erwähnung. Der neu gestaltete Schlosspark ist einen
Spaziergang wert. In der Ortsmitte befinden sich die Kirche, ein verputzter,
rechteckiger Feldsteinbau aus dem 17. Jahrhundert und der Friedhof.
Sopienhof
Im 15. Jahrhundert wurde Sopienhof Hagedorn genannt. Hier
steht das 1880 erbaute, ehemalige Schloss der Adelsfamilie von Schwerin.
Im einstigen Schlosspark befindet sich noch eine alte Begräbnisstätte
der Familie.
Schmuggerow
Der Ort Schmuggerow war ursprünglich eine slawische
Siedlung. Sie wurde erstmals 1307 erwähnt und war bis zu Beginn des
19. Jahrhunderts ein köppernsches Lehn. 1870 wurde das Schloss der
Familie von Schwerin erbaut. Im dazugehörigen Park kann das Grab der
Erna Raabe (1882 - 1938) besichtigt werden. Die Malerin war eine Freundin
der von Schwerins und verbrachte ihre letzten Lebensjahre hier. Mittlerweile
kann man im Schloss Urlaub machen. In mehreren Ferienwohnungen sind besonders
Familien mit Kindern willkommen. Im Dorfkern steht eine Kirche, die zu
Beginn des 18. Jahrhunderts als kleine Kapelle errichtet und 1890 als Kirche
im neuen Stil erbaut wurde.
Die Gemeinde Schwerinsburg
Von Löwitz führt eine geschützte Platanenallee
nach Schwerinsburg, das seinen Namen zu Ehren des Generalfeldmarschalls
Curd Christoph von Schwerin trägt, nachdem dieser hier 1733 ein prächtiges
Barockschloss bauen ließ. Zuvor hieß der Ort Kummerow und war
aus einer slawischen Siedlung entstanden, von der bereits 1251 in einer
Urkunde zu lesen war. 1945 brannte das Schloss ab. Lediglich Überreste
wie eine Mauer und ein Giebel, auf dem mittlerweile Weißstörche
nisten und der Park, lassen die Ausmaße der einstigen Schlossanlage
erahnen.
Die Gemeinde Lübs
(Lübs, Annenhof, Heinrichshof)
Die Gemeinde Lübs ist nahe des Haffbades Ueckermünde
gelegen. Die Waldflächen der Umgebung laden zu schönen Spaziergängen
ein. Einen besonderen Anblick bietet die Dorfkirche von 1890, ein rechteckiger
Backsteinbau mit Stufengiebeln. Ungewöhnlich ist ein freistehender
Glockenstuhl mit Glocke, der im 14./15. Jahrhundert erbaut wurde. Die kleine
Gaststätte " Zum Würfelbecher" bietet Gelegenheit zu einer Rast. |
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Ducherow
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Glockenspiel
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Webstuhl
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Schmuggerow
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Auerose
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Löwitz
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Neuendorf A
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Himmel
über dem
Ducherower
Land
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