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Friedrichs Hochzeitsreise: Jubiläum 2018

Besuchen Sie die Originalschauplätze genau 200 Jahre nach der Hochzeitsreise von Caspar David Friedrich und seiner Caroline.

Es war zu Beginn des Jahres 1818 als Caspar David Friedrich seine Caroline Bommer in Dresden heiratete. Im Sommer desselben Jahres unternahmen beide die Hochzeitsreise in Friedrichs Heimatregion Vorpommern und Rügen. Seine Frau sollte endlich die Familie des Malers kennenlernen. Friedrich wollte ihr außerdem die schöne Landschaft Vorpommerns präsentieren, von der er immer schwärmte und die sie bis dahin nur von seinen Zeichnungen kannte.

Der Ausflug selbst diente durchaus als Ideensammlung für den Romantiker, so besuchte Friedrich immer wieder seine alte Heimat, um sich von der Natur Rügens, den einzelnen Bauwerken und Häfen der Städte inspirieren zu lassen. Zudem entstanden einige seiner bedeutendsten Schaffungen wie etwa der „Greifswalder Marktplatz“ oder die „Kreidefelsen auf Rügen“ während dieser Zeit.

Die Reise begann am 13. Juni 1818 und führte das Paar nach Neubrandenburg. Sie verweilten einige Wochen bei Friedrichs Bruder Samuel, der Caroline mit der ruhigen Umgebung der Stadt vertraut machte. Mit der Kutsche reisten die Eheleute in die Hansestadt Wolgast. Hier ließ sich Friedrich am Hafen nieder, um die einfahrenden Schiffe zu beobachten und sie zu zeichnen. Am 03. Juli fertigte der Künstler die bekannte Skizze „Schiffstudien bei Vierow“ am Strand des kleinen Ortes an. Einen Monat später entschlossen sich Caspar David Friedrich und Caroline zur Weiterfahrt nach Rügen. Während des dreitägigen Aufenthalts auf der idyllischen Ostseeinsel zeigte er seiner Frau die Kreidefelsen und zeichnete an der hellen Steilküste. Anschließend fuhren Friedrich und Caroline mit dem Schiff zurück auf das Festland. In der Hansestadt Stralsund erkundete das Liebespaar ebenfalls die zahlreichen Boote des Hafens. Caspar David Friedrich hatte dabei stets Stift und Papier zur Hand. Nach einigen Tagen führte der Künstler seine Frau endlich in seine Geburtsstadt Greifswald. Sie besuchten den traditionsreichen Museumshafen und gingen über den historischen Marktplatz. Aus dem Haus seines zweiten Bruders Adolf zeichnete Caspar David Friedrich den Blick auf den Greifswalder Dom. Er spazierte mit seiner Frau nach Wiek und gemeinsam betrachteten sie mit der Klosterruine sein Lieblingsmotiv der Region. Am 31. August reiste das Paar nach über zwei Monaten wieder nach Dresden. Auch wenn Friedrich einige Male zurück in die Heimat kehrte, so gilt seine Hochzeitsreise künstlerisch als die bedeutendste.

Der Künstler Hiroyuki Masuyama

Der Künstler Hiroyuki Masuyama

Hiroyuki Masuyama wurde 1968 in Japan geboren und lebt seit mehr als 20 Jahren in Deutschland. Sein Ziel als Künstler ist es „selbst zu erfahren“. Um die eigene Innenseite zum Vorschein zu bringen, suchte er eine Person, die diese am besten spiegelt und wählte Caspar David Friedrich. Rund 200 Jahre später besucht er die Inspirationsorte des Künstlers und fertigt zwischen 300 und 500 Fotografien an, die er am Computer zu einem Bild zusammensetzt. Wie einst Friedrich, der seine Gemälde aus Skizzen und Zeichnungen im Atelier anfertigte.

Stationen der Hochzeitsreise

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Touristinfo Neubrandenburg

Willkommen in Neubrandenburg, die Erlebnisstadt am Rande der Mecklenburgischen Seenplatte und inmitten einer Hügellandschaft, die von den Gletschern der Eiszeit geformt wurde. Die über 750 Jahre alte Stadt lädt mit beeindruckenden geschichtlichen Zeugnissen zu einer aufregenden Entdeckungsreise ein.
Mittelalterliche Romantik verspüren Sie bei einem Bummel entlang der fast vollständig erhaltenen ca. 2,3 km langen Stadtmauer mit ihren vier prächtigen Stadttoren, den Wiekhäusern und dem Mönchenturm. Zu den beeindruckenden Zeitzeugen norddeutscher...
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Mittelalterliche Wall- und Wehranlage Neubrandenburg

Mittelalterliche Romantik verspürt der Gast bei einem Bummel entlang der fast vollständig erhaltenen Wall- und Wehranlage einem Meisterstück gotischer Baukunst.
Um die komplette Anlage zu erleben, empfehlen sich zwei Spaziergänge um die rund 2,5 km lange Stadtmauer. Ein Innenrundgang vermittelt die Position der Stadtverteidiger und ein Rundgang auf der heute bewachsenen Wallanlage die der Angreifer. Die...
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Stadthafen Wolgast

Der Stadthafen Wolgast verbreitet ein eindrucksvolles maritimes Flair. Fahrgastschiffe starten zu Ausflügen ins Achterwasser und zum Greifswalder Bodden. Das Segelschiff "Weiße Düne" lädt Gäste zur Fahrt ein. Ein sensationeller Blick zur Petrikirche und Stadtzentrum bietet sich dem Betrachter. Die imposante Klapp-Brücke zur Insel Usedom und die Peenewerft prägen die Stadt am Peenestrom.
Der Stadthafen Wolgast ist der Abfahrtsort für die klassischen Hafenrundfahrten, Schiffsfahrten auf dem Achterwasser oder dem Peene-Strom. Hier liegen auch die Freizeitkapitäne mit ihren Hausbooten und Segelyachten. Bei ca. 100 Anläufen pro Jahr...
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Seebad Lubmin

Das Seebad Lubmin mit seiner 350 m langen Seebrücke, einem weiten kinderfreundlichen Sandstrand und malerischen, urigen Kiefernwäldern bietet Ruhe und Natur sowie ideale Bedingungen für einen Familienurlaub.Lubmin ist eine Station des Themenradweges "Route der Norddeutschen Romantik".
Lubmin ist als Urlaubs- und Reiseziel nicht nur im Sommer ein echter Geheimtipp. Ein fünf Kilometer langer Badestrand mit festem, feinkörnigem Sand und flachem Wasser bietet ideale Voraussetzungen für einen Urlaub mit kleinen Kindern und Familie. Der...
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Das Dorf und der Naturstrand Vierow

Unweit vom kleinen Industriehafen Vierow und ca. 2 km vom Dorf Vierow gelegen, erreicht man auf einem Wander- und Radweg den Naturstrand Vierow. Von kleinen und großen Steinen gesäumt und geschützt durch eine ca. 1 bis 3 Meter hohe Steilküste ist die Südküste Rügens mit Zudar und Halbinsel Mönchgut in Sichtweite. Bereits Caspar-David Friedrich blickte hier zur Insel Rügen und zeichnete Fischerboote am Strand.
Wer Lust hat auf Hühnergötter, versteinerten Zeugen vergangener Zeiten und natürlich Bernstein, der bummelt die 3 Kilometer entlang des Naturstrandes vom Seebad Lubmin Richtung Vierow Hafen oder umgedreht. Es ist ein Rundkurs, wenn man sich...
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Klosterruine Eldena

Die Klosterruine mit der Parkanlage ist ein beliebtes Ausflugsziel der Greifswalder und ihrer Gäste. Die Klosterruine ist gleichzeitig der Start- und Zielpunkt zum Themenradweg "Route der Norddeutschen Romantik", die Stationen und Leben der Norddeutschen Romantiker Vorpommerns
Die Ruinen der Klosteranlage befinden sich in Greifswald, im Ortsteil Eldena. Das ehemaliges Zisterzienserkloster wurde im Jahre 1199 erbaut. Zu Gründungszeiten hieß das Kloster "Hilda" nach der damaligen Ortschaft. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das...
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Pommersches Landesmuseum

Im preisgekrönte Bauensemble des Pommerschen Landesmuseums sind zahlreiche sehenswerte Exponate verschiedener Epochen regionaler Geschichte ausgestellt. Als einer von vielen Höhepunkten können auf einer interaktiven Entdeckungsreise die Schätze der Ernst-Moritz-Arndt-Universität besichtigt werden.
In den Jahren 1998 bis 2005 unter Einbeziehung der noch vorhandenen Bausubstanz des im 15. Jh. hier errichteten Klosters erbaut, beherbergt das preisgekrönte Bauensemble heute Exponate der Erdgeschichte, der Ur- und Frühgeschichte sowie aus 14.000...
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Der historische Marktplatz der Universität- und Hansestadt Greifswald

Mit der Gründung des Klosters Hilda begann auch der Werdegang der Stadt Greifswald. 1248 wurde der Ort urkundlich erstmals erwähnt, 1250 erhielt dieser das Stadtrecht. Der Markt ist das Herzstück der historischen Altstadt. Caspar David Friedrich malte den Marktplatz mit der Ansicht der Ratsapotheke und einem Teil des Rathauses als Aquarell - zu sehen im Pommerschen Landesmuseum.
Damals wie heute ist der Markt ein Treffpunkt von Händlern, Besuchern und Bewohnern. Markante Häuser verschiedener Epochen säumen den Platz, wie das historische Rathaus und hanseatische Giebelhäuser. Neben den Markttagen finden viele öffentliche...
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Caspar-David-Friedrich-Zentrum

Das Caspar-David-Friedrich-Zentrum, 2004 in der historischen Seifensiederei eröffnet und 2011 auf das gesamte ehemalige Wohn- und Geschäftshaus der Familie Friedrich erweitert, erinnert an den großen Maler und größten Sohn der Stadt Greifswald. Es ist zugleich Ausstellungs-, Dokumentations- und Forschungsstätte.
Das Caspar-David-Friedrich-Zentrum in Greifswald, der Geburtsstadt des romantischen Malers, bietet zahlreiche Informationen zum berühmten Sohn der Stadt (1774-1840), zu seiner Familie und Heimatregion, zum Werk und zur Romantik. In den originalen...
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Dom St. Nikolai Greifswald

The Cathedral of Greifswald is one of the most beautiful sacred buildings in Northern Germany. The Cathedral is 100 m high and tops the Hanseatic city Greifswald. From its Tower Gallery you have an impressive view to the island of Rügen.
The slim Baroque onion tower with two lanterns replaced the Gothic spire in 1652. In 1456, the University of Greifswald was opened in St. Nikolai. Today it is venue of the Bach week of Greifswald. This year, guests experience compositions artists,...
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Wiecker Holzklappbrücke

Die Wiecker Holzklappbrücke verbindet die beiden Ortsteile Wieck und Eldena der Hansestadt Greifswald. Sie wurde im Jahre 1887 nach holländischem Vorbild erbaut. Die Klappbrücke führt über den Fluss Ryck. Der Fluss mündet in die Dänische Wiek, einen Teil des Greifswalder Boddens. Die Brücke ist nur für Radfahrer und Fußgänger zugänglich und wird nur bei Bedarf geöffnet. Während des ca. 10-minütigen Brückenzuges können Interessierte die Funktionsweise des alten Denkmals beobachten.
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Schlosspark Putbus

Obwohl das Schloss Putbus, der ehemals herrschaftlicher Sitz der Fürsten von Putbus, bereits 1962 dem Erdboden gleich gemacht wurde, erinnert der wunderschöne Schlosspark noch heute an diese prunkvolle Zeit. Magnolien und Mammutbäume zieren den im englischen Stil angelegten Garten.
Angelegt wurde der Park 1804 vom Stadtgründer Wilhelm Malte I. zu Putbus, ursprünglich in französischem Stil. Später wurde er im Stil eines englischen Landschaftsparks weitergeführt. Das klassizistische Schloss, um welches der Park angelegt worden...
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Kosegartenhaus Altenkirchen

Die Uferpredigten des Altenkirchener Pfarrers Kosegarten (1758 - 1818) sind legendär. Im Kosegartenhaus wird in einer Dauerausstellung das Leben von Ludwig Gotthard Kosegarten gewürdigt. Im Haus finden jährlich viele Verantaltungen statt.
Das Kosegarten-haus ist eine Begegnungs- und Veranstaltungsstätte. Einer Dauerausstellung ist dem Leben des berühmten Pfarrers Kosegarten gewidmet, der durch seine Uferpredigten berühmt wurde. Zu den Freunden dieses Romantikers gehörten u. a....
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Kreidefelsen der Stubbenkammer

Caspar David Friedrich hat sie in seinen Gemälden festgehalten, die zerklüftete Kreideküste mit ihren alten Buchen: die Stubbenkammer. An den Wissower Klinken sei gar die 1. Sinfonie von Johannes Brahms (1833 - 1897) hängen geblieben. In Sassnitz vollendete der Komponist den Schlusssatz dieses Werkes. Heute ist die Stubbenkammer mit ihren Kreidefelsen und den UNESCO-Weltnaturerbe Bchenwäldern ein Nationalpark, der kleinste Nationalpark Deutschlands.
Die Erkundung der Stubbenkammer mit ihren Kreidefelsen, die zur Jasmunder Kreideküste gehören, ist für Rügenbesucher in wahres Muss. Der 118 Meter hohe Königsstuhl, der sich im Gebiet der Großen Stubbenkammer befindet, zieht jährlich etwa eine halbe...